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Sempervivumgarten  2008
Volkmar Schara
Kreuzstr. 2
91567 Herrieden / Neunstetten
 

 
Fon 

 
09825/4846
Fax 09825/923521

Jovibarba

Jovibarba sind wahre Überlebenskünstler, die ihr Vorkommen in den Alpen, im nördlichen Italien, in der Tatra, im Gebirge von Mitteleuropa und im Balkangebirge haben. Die Gattung wurde vor einigen Jahrzehnten als eigenständige Gattung von Sempervivum abgespalten, gehört nun aber wieder zu Sempervivum. Für den Pflanzenliebhaber sind einige Unterschiede gegenüber Sempervivum-Arten sofort erkennbar. Besonders auffällig sind die glockenförmigen Blüten die bei Jovibarba immer eine weißgelbliche bis grüngelbliche Färbung besitzen. Die Bildung der Tochterrosetten ist innerhalb der Gattung auch sehr unterschiedlich. 

Bei allen Jovibarba bis auf Jovibarba heuffelii sitzen die Tochterrosetten an sehr kurzen, fadenförmigen Ausläufern, die sich bei der kleinsten Berührung von der Mutterpflanze lösen. Sie rollen vom Polster herab und wurzeln schnell wieder im Substrat an, diese werden auch als "Roller" bezeichnet. Je nach Wasser- und Nährstoffangebot entwickeln sich die kleinen Kugelrosetten schnell zu dichten Polstern. Sie sind absolut anspruchslos und benötigen keinerlei Pflege. Sie sind auch sehr widerstandsfähig bei starker Trockenheit, also ideale Lückenfüller für sonnige, trockene Pflanzflächen.

Jovibarba heuffelii entwickelt keine Ausläufer. Innerhalb der älteren Rosetten bilden sich einzelne Blattwirbel, die sich dann zu eigenständigen Rosetten weiter entwickeln. Meist jedoch hängen die einzelnen Rosetten eng aneinander und sind an der Rübenwurzel verbunden. Bei der Vermehrung muss häufig mit dem Messer geteilt werden. Dies ist meist sehr Zeitaufwändig und leider auch mit Ausfall verbunden. Daher ergibt sich auch der hohe Preis für vegetativ vermehrte Namenssorten.

Jovibarba heuffelii sind sehr edle Pflanzen, für sonnige Pflanzflächen mit nur begrenztem Platzangebot. Die Farbskala reicht von auffallend gelb, orange, rot, lila, grün, graublau bis zu fast schwarzen Farben. Von diesen sehr interessanten Pflanzen gibt es schon viele Standortformen. Einige Züchter haben sich nur auf Jovibarba heuffelii spezialisiert und viele Namenssorten in Umlauf gebracht.

 

Jovibarba allionii und Jovibarba arenaria

Jovibarba allionii Jovibarba allionii Gorges Sup Du Cians Jovibarba allionii x heuffelii

Jovibarba allionii

Jovibarba allionii Gorges Sup Du Cians

Jovibarba allionii x heuffelii

Jovibarba allionii (Jovibarba globiferum subsp. allionii)
SW-Alpen von Frankreich bis Südtirol. Bildet dicht gefügte, flache, feste Matten aus gleichmäßig großen, bleichgrünen bis fast gelben, glänzenden Rosetten. Rosettengröße bis 2,5cm, geschlossen, fast kugelig. Blätter fein drüsig behaart. Blüten 6-strahlig, gelblich, jedoch ein fauler Blüher.
allionii
allionii (Mitchell)
allionii from Aione (F) (BE 7831) NL
allionii from Col De Turini (F)
allionii from Gorges Sup Du Cians (F) = Alpes Maritimes (BZ 7832) NL
allionii from Madonna De La Fenestre
allionii x heuffelii
allionii x hirta
allionii from Esting x hirta from Biele Karpaty SK
allionii x sobolifera
3 - 5 Rosetten ohne Erde € 2,70
 
Jovibarba allionii x hirta Jovibarba allionii x sobolifera Jovibarba arenaria von Muraz

Jovibarba allionii x hirta

Jovibarba allionii x sobolifera

Jovibarba arenaria von Muraz

Jovibarba arenaria (Jovibarba globiferum subsp. arenaria)
O-Alpen. Die kugeligen Rosetten sind sehr klein, erreichen einen Durchmesser von bis zu 2cm. Mit den kurzen, dünnen Ausläufern bilden sie sehr dichte Matten. Die Blätter sind sehr schmal, kahl, lichtgrün und oft im Herbst mit rotbraunen Blattspitzen. Der Blütenstand ist dicht, spindelförmig, 6-strahlig, gelblich. Auch ein fauler Blüher.
Jovibarba arenaria Opiz 1852 Jovibarba arenaria Passo Monte Jovibarba arenaria Typ A

Jovibarba arenaria Opiz 1852

Jovibarba arenaria Passo Monte

Jovibarba arenaria Typ A

arenaria (Hillmann)
arenaria Typ A (Vilan)
arenaria Typ B (Wills)
arenaria (Koch) Opiz 1852
arenaria from Defereggental/Osttirol (Aut) 1500m RH 1749
arenaria from Flattach; Poschacher 1200m (A)= Karnten, Carinthia
arenaria from Goldeck, Karnten
arenaria from Maltatal, Malta 850m
arenaria from Muraz
arenaria from Murtal (A)(SM 1243)
arenaria from Passo Monte Crolecar Nico
arenaria from Pizzo Di Timau (I)
arenaria from Plocken Pass 1600m (A)
arenaria from Pustertal (A. Hlinecky) CZ
arenaria from Salzburger Land (A)= Tirol (V Delf) NL
arenaria from St. Jacob; Mariahilf 1450m (A)= Tirol
arenaria from the Alps
arenaria from Umbaltal
arenaria gnaphalium
arenaria Red-Green
3 - 5 Rosetten ohne Erde € 2,70